MUT 4 YOU - ERLEBE DEINEN ZUKÜNFTIGEN ARBEITGEBER HAUTNAH
Praktika // Abschlussarbeiten // Berufseinstieg
5. Münchner Unternehmens-Tag - MUT // 18. Mai 2011 // 9:00 Uhr


Grußwort des Schirmherrn

"Erlebe deinen zukünftigen Arbeitgeber hautnah!“

Unter dieses Motto hat die Fakultät für Betriebswirtschaft der Hochschule für angewandte Wissenschaften München den Münchner Unternehmenstag in diesem Jahr gestellt. Damit ist treffend die Zielsetzung dieser Veranstaltung formuliert. Sie will es den Studierenden ermöglichen, in persönlichen Gesprächen die teilnehmenden Unternehmen kennen zu lernen.

Es verwundet nicht, dass diese Kontaktbörse auf großes Interesse stößt. Für die Studentinnen und Studenten bietet sie eine hervorragende Gelegenheit, sich nach Plätzen für Praktika, nach Themen für Abschlussarbeiten oder nach potentiellen Arbeitgebern umzuschauen.

Dr. Wolfgang Heubisch

So entstehen wertvolle Kontakte zur Arbeitswelt. Unternehmen können hier hochqualifizierte Absolventinnen und Absolventen für sich gewinnen und sie frühzeitig an sich binden. Die rege Beteiligung am Münchner Unternehmenstag ist ein weiterer Beweis dafür, wie sehr das Konzept der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften aufgeht. Sie arbeiten nicht am Markt vorbei, sondern bieten eine exzellente, praxisorientierte Ausbildung.

Als Schirmherr der Veranstaltung danke ich der Fakultät für Betriebswirtschaft der Hochschule München für ihren wertvollen Beitrag zur Verzahnung von Theorie und Praxis. Die Organisatoren haben mit viel Einsatz und Geschick die besten Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auch der fünfte Münchner Unternehmenstag ein voller Erfolg wird.

München, im Mai 2011

Unterschrift Dr. Wolfgang Heubisch

Dr. Wolfgang Heubisch
Bayerischer Staatsminister
für Wissenschaft, Forschung und Kunst

----------

Grußwort des Präsidenten der Hochschule München

Sehr geehrte Unternehmensvertreterinnen und Unternehmensvertreter, liebe Studierende,

am 18. Mai 2011 findet am Campus Pasing der Hochschule München der bereits fünfte Münchner Unternehmens-Tag - kurz MUT - statt. Ich freue mich sehr, dass über 30 Vertreter aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Sektor der Einladung der Fakultät für Betriebswirtschaft gefolgt sind, um an diesem Tag interessierten Studierenden wertvolle Orientierungs- und Informationshilfen für ihr späteres Berufsleben zu geben sowie ihre potenziellen Nachwuchskräfte anzusprechen.

Das Motto der Veranstaltung lautet wieder „MUT 4 YOU“ und zeigt deutlich, dass die Hochschule München die Herausforderungen ihrer Studierenden in der Welt des Arbeitsmarktes erkannt hat und diese gemeinsam mit ihren Partnern aus der Wirtschaft zu meistern versucht.

Im November vergangenen Jahres hat die Hochschule München zum 14. Mal die HOKO, eine sehr renommierte Kontaktmesse, die vor allem ingenieurwissenschaftlich-technisch ausgerichtet ist, veranstaltet. Der Münchner Unternehmens-Tag, der sich den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen widmet, ergänzt dies in idealer Weise.

Ganz besonders möchte ich erwähnen, dass sich das Organisationsteam des MUT neben KollegInnen der Fakultät für Betriebswirtschaft vor allem aus einem Projektteam des Schwerpunkts Human Resources und weiteren zahlreichen studentischen Helferinnen und Helfern zusammensetzt.

Engagierte junge Menschen haben am 18. Mai 2011 also die Möglichkeit, Unternehmen als attraktive Arbeitgeber kennenzulernen und sich für Praktika, Abschlussarbeiten und auch konkrete Stellenangebote zu bewerben.

Ich wünsche Ihnen einen informativen Tag mit vielen interessanten und erfolgreichen Gesprächen. Ganz nach dem Leitsatz:

"MUT steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende."   

Prof. Dr. Michael Kortstock
Präsident der Hochschule München

 

----------

Grußwort des Dekans und der Prodekanin


Zum 5. Mal bereits bietet die Fakultät für Betriebswirtschaft mit dem Münchner Unternehmens-Tag ein Forum, auf dem sich Unternehmen und Studierende begegnen, Kontakte knüpfen, Informationen austauschen und in dem einen oder anderen Fall auch die künftige Zusammenarbeit beschließen.
Der große Erfolg und das wachsende Interesse an dieser Veranstaltung zeigen, dass die Fakultät den richtigen Weg eingeschlagen hat, und alle die daran mitgewirkt haben mit Stolz auf das Erreichte blicken dürfen.

Es gibt allerdings in diesem Jahr noch weitere Gründe zum Feiern:
Rechtzeitig zum Münchner Unternehmens-Tag wurde die Restaurierung unseres Audimax fertig. Damit steht der größte Hörsaal der Hochschule für Vorlesungen und Veranstaltungen wieder zur Verfügung. Den Architekten ist es gelungen eine freundliche Atmosphäre zu schaffen und dem Raum eine fröhliche Leichtigkeit zu verpassen, von der wir hoffen, dass sie alle Nutzer zu Höchstleistungen beflügeln wird. Und schließlich feiert die Hochschule in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Schon 10 Jahre zuvor hatte der große Bedarf an einer kaufmännischen Ausbildung zwischen Universität und Berufsfachschule bereits in den anderen Bundesländern zur Gründung „Höherer Wirtschaftsfachschulen“ geführt. Seit 1962 gab es dann ein „wirtschaftswissenschaftliches Studium“ mit 5 Semestern und durchschnittlich 32 Stunden pro Woche in München. Neben betriebs- und volkswirtschaftlichen Fächern fanden sich auch Wirtschaftsgeschichte und politische Soziologie. Fachliche Spezialisierungen blieben hingegen auf Wahlpfl ichtfächer begrenzt. Als schließlich Ende der 1960er die Ingenieurschulen und Höheren Wirtschaftsfachschulen in die neu zu gründenden Fachhochschulen überführt wurden, fand auch das Studium der Betriebswirtschaftslehre eine neue Heimat am Fachbereich Betriebswirtschaft. So wies zum Wintersemester 1970/71 der Studiengang Betriebswirtschaft mit seinen sechs Studienschwerpunkten (Marketing, Personalwirtschaft, Organisation und Datenverarbeitung, Rechnungswesen, Produktion, Tourismus) bereits 521 Studierende auf.

Mit dem 1999 initiierten „Bologna Prozess“ begann die nächste große Änderung. Zur Vereinheitlichung des internationalen Sprachgebrauchs haben sich die Fachhochschulen in Hochschulen für angewandte Wissenschaften umbenannt und sollen nun neben akademischer Lehre auch anwendungsorientierte Forschung und Weiterbildung betreiben.

Die Studienstruktur hat sich mit Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen ebenfalls grundlegend gewandelt. Als erster berufsqualifi zierender akademischer Abschluss sollte das Bachelorstudium mit mindestens 6 Theoriesemestern die Absolventinnen und Absolventen in das Wirtschaftsleben entlassen. Die Fakultät für Betriebswirtschaft hat sich hier entschlossen, der Anwendungsorientierung Rechnung tragend, ein Praxissemester in das nun 7-semestrige
Bachelorstudium zu integrieren. Darüber hinaus sollten herausragende Studierende, um sich in akademischer Richtung inhaltlich zu vertiefen oder fächerübergreifend zu entwickeln, nach dem Bachelorstudium ein Masterstudium von 3 oder 4 Semestern Dauer anschließen können. So wurden seit dem Jahr 2000 außerdem mehrere Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt. Auch die Fakultät für Betriebswirtschaft hat mittlerweile neben dem zentralen Bachelor-studiengang „Betriebswirtschaft“ weitere Bachelorstudiengänge wie „Internationale Betriebswirtschaft“ (in Kooperation mit Hochschulen in Schottland und Wales), Wirtschaftsinformatik (in Kooperation mit der Fakultät Informatik) und duale Studiengänge (in Kooperation mit Unternehmen für Bankkaufleute und Steuerfachangestellte) eingerichtet.

Zusätzlich sind mehrere Masterstudiengänge im Angebot der Fakultät:

- der 3-semestrige, konsekutive Masterstudiengang „Betriebswirtschaftslehre“ mit seinen Spezialisierungsmöglichkeiten „European Business Consulting“, „Finance and Controlling“ und „Marketingmanagement“,

- der Masterstudiengang „Personalmanagement“ (Kooperation zwischen den Hochschulen
Augsburg, München und Landshut),

- der Master in „Wirtschaftsinformatik“ sowie

- der Master in „Internationaler Betriebswirtschaft“.

Auch in der akademischen Weiterbildung entwickelt die Fakultät laufend neue Angebote z. B. Zertifikate in

- „Praktischer Betriebswirtschaft“,

- „International financial reporting“,

- „unabhängiger Finanzberatung“ und

- „strategischer Wirtschaftsförderung und regionaler Entwicklung“.

 

Berufsbegleitende Masterstudiengänge in „Betrieblicher Steuerlehre“ und „Strategischer Wirtschaftsförderung und regionaler Entwicklung“ sind ab kommendem Wintersemester im Programm.

Man darf gespannt darauf warten, wie sich die Zukunft an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften weiterentwickelt, sei es der Ausbau anwendungsorientierter Forschung, oder gar das Promotionsrecht. Eines wird jedoch immer ein zentrales Anliegen bleiben: die konsequente Integration der praxisnahen Anwendungsorientierung im wissenschaftlichen Kontext – und damit selbstredend die enge Kooperation mit der Wirtschaft.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg bei der Schaffung neuer zukunftsträchtiger Kooperationen!

Prof. Dr. Hans-Jürgen Regier, Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaft

Prof. Dr. Claudia Eckstaller, Prodekanin der Fakultät für Betriebswirtschaft